Holzwerkstoffhersteller setzt auf nachhaltige Unternehmensführung

Am Mittwoch, 14. November 2012, haben die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, Sonja Zwazl, und St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler EGGER Holzwerkstoffe in Unterradlberg als österreichischen Leitbetrieb geehrt. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, mit der unser Einsatz für Gesellschaft und Umwelt dokumentiert wird“, kommentiert Andreas Schrefl, Werksleitung Produktion und Technik die Übergabe.
Leitbetriebe Austria ist ein unabhängiges Wirtschaftsnetzwerk, das vorbildhafte Unternehmen der österreichischen Wirtschaft auszeichnet. „Ein Leitbetrieb qualifiziert sich dadurch, dass er nicht auf kurzfristige Gewinne setzt, sondern auf nachhaltigen Unternehmenserfolg,“ so Monica Rintersbacher, Geschäftsführerin der Leitbetriebe Austria. Durch seine Markt- und Werteorientierung sind Leitbetriebe Treiber der Entwicklung ihrer Region und Branche und erfüllen so eine Vorbildfunktion. „Egger hat durch seine Entwicklung und aktives Wirken in der Region gezeigt, dass Erfolg durch ein enges Miteinander mit Region, Mitarbeitern und Kunden entsteht,“ so Rintersbacher zur Begründung für die Zertifizierung zum Leitbetrieb.

 

Verbindung von Leitunternehmen und Zuliefer-Betrieben im Mittelpunkt 

Die Wirtschaftskammer Niederösterreich legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Rolle der Leitbetriebe. Dabei stellt sie die enge Verknüpfung von Leitunternehmen mit ihren Zuliefer-Firmen ins Zentrum ihrer strategischen Überlegungen. Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ, sieht die Unternehmen als verbundene Gefäße und EGGER als besonderen Vertreter der Leitbetriebe: “EGGER in Unterradlberg ist mit der hohen Innovations- und Investitionsbereitschaft ein herausragendes Beispiel für unsere Leitbetriebe. Zu den Erfolgsfaktoren zählen die hervorragend qualifizierten und motivierten Fachkräfte und eine herausragende Produktqualität.”

 

Nachhaltige Unternehmsführung bei Egger

„Eine nachhaltige Unternehmenführung ist für uns täglich gelebte Praxis, speziell die nachhaltige Nutzung unserer Rohstoffe ist für uns oberstes Gebot“, ergänzt Andreas Schrefl. „Die stoffliche Wiederverwertung von Altholz ist für uns ein großes Anliegen, um dem allgemeinen Trend der thermischen Verwertung in Müllverbrennungsanlagen entgegenzuwirken. Altholz ist für uns ein wichtiger Rohstoff in der Holzwerkstoffproduktion. Erst wenn es keine weitere Verarbeitungsmöglichkeit mehr gibt, sollte die energetische Verwertung stattfinden. Das sehen wir als einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit und letztendlich zum Umweltschutz.“

EGGER Unterradlberg steht aber auch für Forschung und Entwicklung. Im 2011 neu gebauten TechCenter wird an innovativen Lösungen für die gesamte EGGER Gruppe gearbeitet und damit der Grundstein für den Erfolg der EGGER Produkte gelegt.

EGGER ist sich aber auch seiner sozialen Verantwortung innerhalb und außerhalb des Unternehmens bewusst. Beispielhaft hierfür ist die Initiative EGGER läuft, bei der EGGER Mitarbeiter an Laufveranstaltungen teilnehmen. Für jeden gelaufenen Kilometer spendet das Unternehmen 5 Euro. Allein in diesem Jahr sind EGGER Mitarbeiter aus Unterradlberg über 3.000 Kilometer für den guten Zweck gelaufen.

 

Auszeichnung für Josef Plank

Für seine langjährige Tätigkeit und seine Verdienste um den Standort Unterradlberg wurde Werksleiter Josef Plank von Präsidentin Zwazl mit der Silbernen Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer NÖ ausgezeichnet. Zwazl in Ihrer Laudatio: “Josef Plank ist seit mehr als zwei Jahrzehnten der Motor des Unternehmens in Unterradlberg. Er ist ein Mensch mit Handschlagqualität.”

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