Die Brauerei Göss ist ein Vorreiter und Vorbild im Bereich Nachhaltigkeit – insbesondere wenn es um erneuerbare Energie geht. Dafür gab es nun Anerkennung auf EU-Ebene. Zusätzlich wurde das Projekt mit dem EU-Publikumspreis ausgezeichnet.

Linz/Göss, Juni 2016. In der Brauerei Göss hat man sich dazu entschieden, erneuerbare Energien in allen Prozessen zu nützen. So sollten für die Energieversorgung nur erneuerbare Energieträger eingesetzt und dadurch die fossilen CO2-Emissionen im gesamten Brauereiprozess auf null reduziert werden. Mit Strom aus Wasserkraft, Biomasse-Fernwärme, Solarthermie und erneuerbarer Energie aus der neu errichteten Biertrebervergärungsanlage der Firma BDI – BioEnergy International hat man dieses Ziel Ende 2015 erreicht und kann somit das liebste Bier der Österreicher seit Oktober zur Gänze CO2-neutral brauen. Dafür wurde die Brau Union Österreich nun sogar auf EU-Ebene ausgezeichnet – im Rahmen der EU Sustainable Energy Week (EUSEW) wurden von einer Expertenjury Preise in drei Kategorien für herausragende Innovation im Bereich Energieeffizienz und Erneuerbare Energie ver- und von hochkarätigen EU-Vertretern übergeben. Den Preis in der Kategorie Unternehmen wurde am 14. Juni bei einer feierlichen Zeremonie in Brüssel – im Charlemagne-Gebäude, dem Sitz der Generaldirektion der Europäischen Kommission für Handel und der Generaldirektion der Europäischen Kommission für Erweiterung – an Vertreter von Brau Union Österreich und Heineken überreicht. Zusätzlich zu den Auszeichnungen in insgesamt drei Kategorien wurde ein Publikumspreis vergeben – den sich ebenfalls die Brau Union Österreich sichern konnte.

Stolz auf die Ankerkennung auf europäischer Ebene: Brau Union Österreich wird in Brüssel geehrt

In diesem Zusammenhang konnten nun Roland Verstappen, Global Director Public and Governmental Affairs und Global Corporate Relations bei Heineken, und Gabriela Maria Straka, Leitung PR/Kommunikation und CSR bei der Brau Union Österreich, den Preis aus den Händen von Jerzy Buzek, Europaparlamentarier und Vorsitzender des Europäischen Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie (ITRE), und Miguel Arias Cañete, Kommissar für Klimaschutz und Energie, entgegennehmen. Auch der Florenzer Bürgermeister Dario Nardella sowie Monique Goyens, Generaldirektorin des Europäischen Verbraucherverbandes, waren als Mitglieder der Jury anwesend.

Gabriela Maria Straka erklärt: „Unser finales Ziel war die Umwandlung der Brauerei Göss in einen gänzlich CO2-neutralen Betrieb – dieses Ziel haben wir nun mit der Eröffnung der Biertrebervergärungsanlage erreicht. Als größtes Brauereiunternehmen Österreichs sind wir uns bewusst, dass wir große Verantwortung gegenüber Gesellschaft, Kunden, Konsumenten und Mitarbeitern tragen. Bier ist ein Naturprodukt – es besteht aus Rohstoffen, die eine intakte Umwelt voraussetzen. Auch aus diesem Grund ist uns der Einsatz für den Umwelt- und Klimaschutz ein besonderes Anliegen. Daher sind wir auch stolz, dass unser Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit nun von der hochrangigen Jury anerkannt wurde und sogar auf EU-Ebene und branchenübergreifend eines der bedeutendsten Projekte ist, wie diese Auszeichnung nun belegt.“ Roland Verstappen ergänzt: „Wir folgen in der gesamten Heineken-Familie dem Motto ‚Brewing a Better World‘ – Nachhaltigkeit ist eine unser Schlüsselprioritäten. Die Brauerei Göss ist innerhalb der Heineken-Familie ein Vorzeigebeispiel und Vorbild, und es freut uns, dass auch die EU das Unternehmen als herausragend wahrnimmt.“

Pressetext

Titelfoto vlnr.: Roland Verstappen, Heineken Global;  Dr. Gabriela Maria Straka Executive MBA, Leitung Kommunikation/PR & CSR Brau Union Österreich; Jerzy Buzek, Europaparlamentarier und Vorsitzender des Europäischen Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie (ITRE)); Miguel Arias Cañete, Kommissar für Klimaschutz und Energie

Fotocredit: Brau Union

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