Zukunft und Innovation braucht starke Marken – zu diesem Thema trafen sich am 17.10.2012 im Wiener Novomatic Center unterschiedlichste Branchen- und Markenexperten zum Austausch über die wachsende Bedeutung der Marken.

Mag. Monica Rintersbacher: Geschäftsführerin der Leitbetriebe Austria
Mag. Monica Rintersbacher: Geschäftsführerin der Leitbetriebe Austria

Monica Rintersbacher, Geschäftsführerin Leitbetriebe Austria, betrachtet Marke in ihrem Panel zunächst aus der historischen Perspektive: „Es gibt es eine Marke, die bis heute – wenn man die Anzahl der Markengläubigen betrachtet – nicht an Stärke verloren hat. Zwar nimmt ihre Anziehung in Europa ab, dafür wächst sie umso mehr in Lateinamerika. Sie ist mittlerweile 2000 Jahre alt. Ihre Bildmarke ist das Kreuz.“ Heute würde man wohl diese Marke als Wikibrand bezeichnen:

Markenapostel sind unterwegs, entwickeln die Marke mit Markengläubigen und die Marke entsteht im Austausch der Markenverwender.Dr. Gerhard Hrebicek, Vorstand European Brand Institute gab einen Überblick in die Wertschaffung von Marken und

Patenten, ihre bilanzielle Nutzung bis hin zur Ausgliederung in IP Companies. Die Eröffnung nahm Dr. Franz

Dr. Gerhard Hrebicek: Vorstand European Brand Institute
Dr. Gerhard Hrebicek: Vorstand European Brand Institute

Wohlfahrt, CEO Novomatic AG vor.Einblicke über die „Herausforderungen einer schnell wachsenden und global

agierenden Marke – made in Austria“ gab Mathias Vorbach, Director Communication International Lyoness.

Die Leiterin der ÖBB Konzernkommunikation Dr. Kristin Hanusch-Linser erläuterte den Status Quo des ÖBB „Station Branding“ und die „Nutzenerweiterung“ die der Standort „Bahnhof“ mit sich bringt.

Mag. Markus Pichler, Geschäftsführer unibail-rodamco Österreich berichtete über die starke und etablierte Standort-Marke SCS und „über die Erfüllung von Kundenerwartungen und die Herausforderungen einen Umbau bei laufenden Betrieb zu vollziehen“,

Dr. Gabriele Ambros, Präsidentin Forschung Austria, berichtete, dass „Österreich Platz 8 bei Innovationen einnimmt“, allerdings hat Österreich noch großen Aufholbedarf als Forschungsstandort. Weiters regte sie an, „dass auch Universitäten eine Marke sind und auch Patente anmelden dürfen“.

Fotos © Katharina Schiffl

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