Perg (Eröffnung 13. Juni 2014) Innerhalb von nur einem Jahr hat die HABAU Hoch- und Tiefbau Gesellschaft m.b.H. in Perg vier neue Produktionshallen gebaut und damit ein modernes Werk für Betonfertigteile errichtet. Die Beheizung der 7.315 m² großen Fläche wird – in dieser Größe einzigartig – ausschließlich mit thermischer Solarenergie betrieben.
Mitte Juni 2013 erfolgte der Start des Großprojekts eines neuen Beton- Fertigteilwerks in Perg mit der Ausführungsplanung. Anfang November begannen die Bauarbeiten, bereits im April wurden die vier neuen Hallen mit einer Fläche von insgesamt 7.315 m² fertig gestellt. Im Mai folgte der Probebetrieb der neuen Umlaufanlage. Insgesamt vergingen zwischen der Planung und offiziellen Eröffnung genau zwölf Monate, die Bauzeit der Hallen betrug sogar nur fünf.
Karner: „Herzstück der Fertigteilproduktion bei HABAU“
„Diese neue Umlauffertigungsanlage bildet ein Herzstück für eine wirtschaftlich und technisch optimierte Fertigteilproduktion bei HABAU“, sagt der Projektverantwortliche, HABAU-Geschäftsführer Anton Karner. Solar-System in dieser Größe in Europa einzigartig Beheizt werden die Produktionshallen ausschließlich mit thermischer Solarenergie.
Das innovative System einer vollsolaren Bauteilaktivierung ist in Europa in dieser Größe einzigartig. Auf den Hallen-Dächern wurden 1.410 m² Solarkollektoren montiert. Ein ehemaliger Gastank mit 80.000 Litern Fassungsvermögen wird als Pufferspeicher verwendet. Von April bis Oktober wird die gewonnene Solarenergie zudem als Prozesswärme genutzt, zur Heizung der Schalungen für die Hohldielendeckenproduktion sowie der Trockenkammern in der neuen Umlaufanlage.

Die speziellen Solarkollektoren wurden in bester Qualität von der Firma GASOKOL GmbH in Saxen, ganz in der Nähe von Perg, produziert. Das Unternehmen FIN – Future is Now – Kuster Energielösungen GmbH aus Salzburg hat die Systemauslegung geplant und die Errichtung begleitet. HABAU: 190 Tonnen weniger CO2 pro Jahr
Mit diesem System spart HABAU jährlich etwa 590.000 Kilowattstunden Energie aus fossilen Brennstoffen ein und vermeidet einen CO2-Ausstoß von etwa 190 Tonnen pro Jahr. „Über gesellschaftliche Verantwortung (CSR) wird bei HABAU nicht nur geredet“, so Karner. „Neben der Unterstützung des von der EU geforderten Bestbieterprinzips anstelle des Billigstbieterprinzips, der hohen Wertschätzung von Arbeitssicherheit und der hochwertigen Ausbildung von Jugendlichen ist sich HABAU auch der ökologischen Verantwortung bewusst. Der Neubau der Fertigteilwerks in Perg ist dafür ein beispielgebendes Projekt.“

Pressetext

Fotocredit: HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H.

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