Die SMART Automation Austria ist Österreichs einzige Fachmesse für die industrielle Automatisierungstechnik,ihr Fokus ist auf die Fabrikautomatisierung und die Prozessautomatisierung gerichtet.

Das an Kompetenz und Highlights reiche Programm der drei Industriefachmessen bot unter anderem zahlreiche Key Notes auf der Vortragsbühne, die dem Fachpublikum zu branchenrelevanten Themen neuestes Know-how vermittelten. Im Zuge der Vorträge moderierte die GF der Leitbetriebe Austria Frau Mag. Monica Rintersbacher eine Podiumsdiskussion zum Thema: Industrie 4.0: Chancen, Potentiale und Roadmap.

Eingeleitet wurde das Panel durch den „Starken Partner“ Fraunhofer Institut, vertreten durch den Leiter des Geschäftsbereichs Produktions- und Logistikmanagement, Herrn DI Jürgen Minichmayr:

Industrie 4.0 steht für eine neue Stufe der Organisation und Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette über den Lebenszyklus von Produkten. Basis ist die Verfügbarkeit aller relevanten Informationen in Echtzeit durch Vernetzung aller an der Wertschöpfung beteiligten Objekte sowie die Fähigkeit aus den Daten den zu jedem Zeitpunkt optimalen Wertschöpfungsfluss abzuleiten. Durch die Verbindung von Menschen, Objekten und Systemen entstehen dynamische, echtzeitoptimierte und selbst organisierende Wertschöpfungsnetzwerke, die sich nach unterschiedlichen Kriterien wie bspw. Kosten, Verfügbarkeit und Ressourcenverbrauch optimieren lassen.

Es geht dabei darum die Chancen zu ergreifen, innovative und ganzheitliche Lösungen zu generieren, anstatt bestehende Insellösungen unter einem neuen Deckmantel zu verkaufen.

Die Experten der Diskussionsrunde waren: Ing. Marcus Schellerer, Rittal GmbH, Ing. Mag.  Thomas Lutzky, PHOENIX CONTACT GmbH, Hermann Obermair, Bernecker + Rainer Industrie-Elektronik GmbH und Ing. Walter Eichner, MBA, Pilz GmbH.

Das Rittal Statement zu Industrie 4.0:

Auch wenn die Visionen von Industrie 4.0 sicher noch einige Jahre benötigen, bis sie in vielen Bereichen der produzierenden Industrie umgesetzt sind, sind einige der Ideen schon heute verwirklicht. Rittal liefert bereits Lösungen, um den Workflow für den Schaltanlagenbau in seiner Gesamtheit zu optimieren. Dazu gibt es ein ganzheitliches CAD-Datenmodell zu den Produkten, eine durchgängige Datenhaltung von der Planung über die Fertigung bis hin zur Inbetriebnahme, sowie die Maschinen für die Schaltschrankbearbeitung selbst. Durch den weltweit einzigartigen Unternehmensverbund Eplan (Engineering-Software), Rittal (Schaltschranksysteme) und Kiesling (Bearbeitungsmaschinen) innerhalb der Friedhelm Loh Group sind die Lösungen auf den Workflow des Anwenders abgestimmt. Ein enormer Vorteil im Rahmen der Optimierung der Produktionsprozesse.

Schlussbericht

Fotocredit: Rittal GmbH

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