Rund 260 Leitbetriebe bilden das starke wirtschaftliche Rückgrat Österreichs. Sie sichern Wertschöpfung im Land und geben hunderttausenden Menschen direkt in den Betrieben und in deren tausenden Partnerunternehmen Arbeitsplätze. Darüber hinaus haben Leitbetriebe aber eine noch größere Bedeutung, die über die rein wirtschaftlichen Effekte weit hinausgeht. Aufgrund ihrer zumeist hochkomplexen Produkte und Produktionsprozesse sind sie nicht nur mit einem überdurchschnittlich großen Netzwerk an Lieferanten und Partnerunternehmen verflochten, sondern haben auch eine enorme Strahlkraft und Bedeutung für ihr gesamtes Umfeld, wie beispielsweise Bildungseinrichtungen, Forschungsstätten sowie die Bevölkerung insgesamt. Das Industriewissenschaftliche Institut (IWI) hat anhand von vier dieser Vorzeigeunternehmen deren Bedeutung für die heimische Wirtschaft und auch Gesellschaft untersucht. So viel vorweg: Ohne diese Leitbetriebe sehe Österreich anders aus.
FORSCHUNG AUF INTERNATIONALEM TOP-NIVEAU

Der Forschungsstandort Österreich wäre ohne die Leistungen der Leitbetriebe in weiten Bereichen nicht auf jenem Niveau, auf dem er sich heute befindet. Die enge Kooperation der Spitzenunternehmen mit Forschungseinrichtungen sorgt für international viel beachtete Innovationen. Infineon und Boehringer Ingelheim, befinden sich dabei auf den Plätzen 1 und 3 der forschungsstärksten Unternehmen in Österreich, die gemeinsam jährlich mehr als 750 Millionen Euro in F&E investieren. Alleine Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna (RCV) steckt bei einem gesamtwirtschaftlich betrachteten Jahresumsatz von 1,7 Milliarden Euro rund 200 Millionen. Euro jährlich in die Forschung. Dazu kommen noch 20 Millionen für das Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP). Boehringer Ingelheim unterstützt das Grundlagenforschungszentrum als größter Geldgeber und alleiniger Gesellschafter, nimmt aber keinen Einfluss auf dessen Projekte und Forschungsgebiete. Derzeit arbeiten rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Grundlagen der Molekularbiologie.

„Als Pharmaunternehmen in Familienbesitz können wir es uns leisten, Grundlagenforschung zu unterstützen, die möglicherweise erst langfristig zur Entwicklung neuer Medikamente führt“, so Christian Fechner, CFO von Boehringer Ingelheim RCV. Aktuell weitet Boehringer Ingelheim sein Engagement am IMP sogar noch aus und investiert rund 50 Millionen Euro in den Bau eines neuen Institutsgebäudes. Wien ist aber auch globales Krebsforschungszentrum im Unternehmensverband sowie einer von vier Standorten für die Forschung, Entwicklung und Produktion von Biopharmazeutika. Damit zählt das Boehringer Ingelheim RCV zu den bedeutendsten forschenden Pharmaunternehmen im österreichischen Life-Science-Bereich.

Wir sind stolz das Boehringer Ingelheim ein langjähriger Partner im Excellenz-Netzwerk der Leitbetriebe Austria ist.

Pressetext

Titelfoto vlnr: Christian Fechner, CFO von Boehringer Ingelheim; Günter Thumser, Henkel CEE Präsident; Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG; Wolfgang Hesoun, IV-Wien-Präsident
© IV-Wien

TEILEN