Prävention – eine gesellschaftspolitische Verantwortung

Psychische Erkrankungen verursachen in Österreich derzeit einen volkswirtschaftlichen Schaden von jährlich sieben Milliarden Euro und dies mit stark steigender Tendenz. Laut einer neuen Studie des IWS sind psychische Belastungen schon jetzt die zweithäufigste Ursache für Frühpensionierungen.

Seit Jahren gibt es trotz des Wissens um diese Entwicklung kaum Reaktionen und vor allem, wenn etwas passiert, dann ist es nur ein Reagieren und kein Agieren im Sinne einer Prävention. Durch diese Untätigkeit entstehen nicht nur immense Kosten für das Gesamtsystem, sondern es passiert ja ebenso eine Schädigung durch die Einbrüche in den Lebensverläufen der Menschen. Es kommt zu einem „In-Kauf-Nehmen“, zur Minderung von Chancen der sozialen Teilhabe durch die Verantwortlichen.

Hier stellt sich nun die zentrale Frage: „Warum ist Prävention kein Handlungsschema in Österreich?“ Im Rahmen der Jahrestagung des Bildungsinstitutes NeuZeit  soll dies unter dem Tagungsthema „Prävention – eine gesellschaftspolitische Verantwortung“ beleuchtet werden. Politiker, Ärzte, Vertreter der Sozialpartner und Institutionen sowie Arbeitspsychologen sind die Referenten und Diskussionspartner.

Interview von Herrn Fuchs, Prokurist der Firma Stöcklin, Sponsor Neuzeit Tagung, österreichweit seit über 40ig Jahren Partner für Tor- und Verladetechnik und Frau Mag. Zink, Geschäftsführerin des Bildungsinstitutes Neuzeit

Neuzeit: Was hat Sie dazu bewogen, die erste Resilienz-Tagung 2013 von Neuzeit zu besuchen?

Fuchs: Ich war gespannt auf die Auseinandersetzung und Erörterung des Erfolgsfaktor Resilienz durch die Expertenvorträge, welche sich aus den verschiedensten Fachbereichen zusammensetzten.

Diese Informationen und die guten Möglichkeiten des Austausches während den Pausen mit den Vortragenden und Referenten, rundeten die Tagung hervorragend ab.

Neuzeit: Wie setzten Sie sich mit dem Thema Erfolgsfaktor Resilienz nach der Neuzeit Tagung auseinander?

Fuchs:  Durch das gewonnene Wissen, welches sich aus den Vorträgen der Referenten und  den Gesprächen mit den Partnern der Neuzeit vor Ort zusammensetzt, konnte ich in den folgenden Monaten, mitunter resilienter agieren. Für das heurige Jahr wird Neuzeit, auf meine Mitarbeiter maßgeschneiderte, Resilienz Workshops entwickeln.

Neuzeit: Was erwarten Sie sich von der kommenden Tagung?

Fuchs:  Ich freue mich wieder auf hochkarätige Vorträge durch die zahlreichen Referenten und das hervorragende Rahmenprogramm, welches genügend Zeit zum Austausch und Netzwerken mit Teilnehmern aus den verschiedensten Branchen bietet.

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