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Hochkarätig besetztes Wirtschaftsforum über den Weg des Triestingtals zur digitalen Musterregion in Österreich

Die Marktgemeinde Weissenbach im oberen Triestingtal hat sich gemeinsam mit Kaumberg, Altenmarkt und Furth dem ehrgeizigen Ziel verschrieben, sich zu einer digitalen Musterregion in Österreich zu entwickeln.

Anlass für den Wirtschaftsgipfel in Weissenbach an der Triesting ist der aktuelle Breitbandausbau, der im Auftrag des Landes Niederösterreich durchgeführt wird. Für die Umsetzung ist die Tochtergesellschaft der Niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus NÖGIG – Niederösterreichs Glasfaserinfrastrukturgesellschaft verantwortlich.

„Menschen und Digitalisierung zusammenzubringen, trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Österreich zu erhöhen. Hier wollen wir uns stark engagieren, unter anderem mit dem digitalen Amt www.oesterreich.gv.at.Das Amt der Zukunft ist digital – 24 Stunden am Tag erreichbar, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Österreichs Verwaltung war immer eine der besten der Welt, diesen Anspruch haben wir auch beim digitalen Amt. Dank Breitband-Ausbau können die Betriebe und Bewohner des Triestingtals dieses Angebot auch nutzen“, so Digitalministerin Margarete Schramböck

Im Zentrum der Veranstaltung stand der Breitbandausbau und seine Auswirkungen und Bedeutung für die regionale Entwicklung des Triestingtals. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav unterstrich: „Das Triestingtal ist eine von vier Pilotregionen, wo das Land Niederösterreich, bis Mitte 2019 insgesamt rund 35.000 Breitband-Anschlüsse realisiert. In Summe hat Niederösterreich in den letzten Jahren rund 110 Millionen Euro in dieses Breitband-Projekt investiert. So entstehen im Triestingtal rund 3.300 Breitband-Anschlüsse, die sich auf Wirtschaftswachstum und Lebensqualität der Region auswirken werden. Darüber hinaus haben wir mit dem Virtuellen Haus der Digitalisierung ein Netzwerk kürzlich online unter www.virtuelleshaus.at gestartet, das alle digitalen Kompetenzen und Ressourcen in Niederösterreich zusammenbringt. Hier konnten wir uns als Vorreiter in Europa positionieren: denn wir wurden als einziges österreichisches Digitalisierungsprojekt eingeladen, am EU-Programm DIHELP teilzunehmen. Dank Breitband-Internet ist das Virtuelle Haus nur einen Mausklick vom Triestingtal entfernt.“

„Die Lebensqualität in ländlichen Regionen ist sehr hoch und viele Menschen sind froh, wenn sie in ihrer unmittelbaren Heimat auch attraktive Arbeitsplätze finden. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist heutzutage eine leistungsfähige Internetanbindung. Dazu tragen wir mit unserem Pilotmodell im Triestingtal bei. Ich bin daher überzeugt, dass die neue Infrastruktur viele Impulse zur Steigerung der Wertschöpfung in der Region setzen wird“, betont Jochen Danninger, der kaufmännische Geschäftsführer der ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur.

Ein Höhepunkt des prominenten Besuches in Weissenbach an der Triesting war ein Betriebsbesuch bei der Firma Starlinger, zu dem die Eigentümerin Angelika Huemer die gesamte Wirtschaftsdelegation eingeladen hatte und durch das Werk führte, um die Bereiche Textile Packaging und die Recycling Sparte zu präsentieren. „Die hochkarätige Delegation zeigte sich von dem innovativen Betrieb beeindruckt. Die Marktgemeinde Weissenbach und die Mitglieder des Wirtschaftsforums Triestingtal über die hochkarätige Veranstaltung in der digitalen Musterregion in Österreich“, unterstreicht Joseph Miedl, Obmann des Wirtschaftsforum Triestingtal.

Copyright Fotos: Heinz Musich

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