„Um die Produktivität langfristig zu sichern, setzen wir auf kontinuierliche Innovation und verantwortungsvolle Investitionen im Sinne der Nachhaltigkeit. Ein gezielter Einsatz moderner Technologien ermöglicht uns etwa einen geringeren Ressourcenverbrauch.“
Im Gastkommentar zeigt Mirela Toljan Jakomin, General Manager von Coca-Cola HBC Österreich, wie internationale Markenstärke und tiefe regionale Verankerung einander gezielt ergänzen. Sie beschreibt den Standort Österreich als strategische Drehscheibe für Innovation, nachhaltige Produktion und regionale Wertschöpfung – mit Edelstal als hochmodernem Zentrum heimischer Abfüllung und Logistik. Dabei wird deutlich, wie verantwortungsvolle Investitionen, technologische Weiterentwicklung und starke Partnerschaften mit österreichischen Betrieben und Kunden nicht nur ökologische Fortschritte ermöglichen, sondern auch Beschäftigung und Wertschöpfung im Land sichern. Ihr Beitrag unterstreicht, warum langfristiges Engagement, klare Standortbedingungen und regionale Verwurzelung entscheidend sind, um Österreichs Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Umfeld nachhaltig zu stärken.
Coca-Cola wird oft als der Inbegriff einer globalen Marke gesehen. Doch wer einen Blick hinter die Kulissen von Coca-Cola HBC Österreich wirft, erkennt schnell: Wir sind weitaus österreichischer, als man auf den ersten Blick vermuten mag. Seit 1929 sind wir im Land präsent, und heute werden vier von fünf unserer Getränke, die wir in Österreich verkaufen, direkt im burgenländischen Edelstal abgefüllt. Diese tiefe lokale Verankerung ist für uns kein Zufall, sondern das Ergebnis einer bewussten und langfristigen Entscheidung für den Standort Österreich.
Was den Standort aktuell besonders prägt, ist die Erkenntnis, dass wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung untrennbar miteinander verbunden sind. In einem sich rasch verändernden Marktumfeld ist Nachhaltigkeit kein bloßes Schlagwort mehr, sondern ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie, der die Resilienz und Zukunftsfähigkeit stärkt. Österreich „tickt“ hier sehr qualitätsbewusst: Gefragt sind Lösungen, die regional relevant sind und gleichzeitig globale Standards setzen.
Dass wir in Österreich (technologische) Innovation vorantreiben, beweisen wir in unserem Werk in Edelstal, dem Zentrum unserer heimischen Produktion. Mit Investitionen von über 150 Millionen Euro haben wir den Standort im letzten Jahrzehnt zu einem hochmodernen, digitalisierten Produktions- und Logistikzentrum ausgebaut, von dem aus wir auch benachbarte Länder beliefern.
Um die Produktivität langfristig zu sichern, setzen wir auf kontinuierliche Innovation und verantwortungsvolle Investitionen im Sinne der Nachhaltigkeit. Ein gezielter Einsatz moderner Technologien ermöglicht uns etwa einen geringeren Ressourcenverbrauch, zum Beispiel beim relativen Wasserverbrauch: Seit Beginn der Messungen haben wir diesen pro Liter Getränk um 42 Prozent reduziert. Investitionen in diesem Bereich sind ein doppelter Gewinn, denn sie zahlen sich sowohl ökologisch als auch unternehmerisch aus.
Ein wesentlicher Vorteil des Standorts ist die Stärke der regionalen Partnerschaften, die wir in den vergangenen Jahrzehnten etabliert haben. Wir arbeiten eng mit rund 68.000 Kund:innen in Handel und Gastronomie zusammen und beziehen jährlich Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 142 Millionen Euro von heimischen Partner:innen. Jeder unserer rund 900 direkten Arbeitsplätze schafft statistisch gesehen 16 weitere Jobs in der gesamten Wertschöpfungskette. Besonders eindrucksvoll ist dabei die lokale Wertschöpfung: Von jedem Euro, den Konsument:innen für unsere Getränke ausgeben, bleiben 79 Cent in Österreich.
Für uns bedeutet das Engagement in Österreich mehr als nur lokale Produktion. Es ist ein langfristiges Versprechen an den Standort, die Mitarbeiter:innen und die Umwelt. Als 24/7-Getränkeanbieter werden wir auch weiterhin auf Innovationen „aus Österreich für Österreich“ setzen, um gemeinsam mit unseren Partner:innen erfolgreich in die Zukunft zu gehen.






