Kleine Turbine, große Wirkung: Mit dem Ecoturbino-System spart das Eurothermenresort Bad Schallerbach enorm an Energiekosten ein, die durch den Warmwasserverbrauch verursacht werden /©HSH-Installatör

Energiekosten sparen und Klima schützen

Mit dem Ecoturbino-System senkt die Hotellerie ihren Wasser- und Energie-Bedarf. Das Eurothermenresort Bad Schallerbach spart damit jährlich 9,1 Mio. Liter Wasser.

Rasant steigende Energiepreise stellen die heimische Hotellerie vor eine enorme Herausforderung. Mit Blick auf die europaweite Dürre des vergangenen Sommers rückt dabei zunehmend die Ressource Wasser in den Mittelpunkt – nicht zuletzt angetrieben von den Gästen, die ihre Unterkünfte immer häufiger nach Klimaschutz-Aspekten auswählen[1]. Wie sich sowohl der Energie- als auch der Wasserbedarf langfristig senken lassen, demonstriert das Eurothermenresort Bad Schallerbach in Oberösterreich. 200 Duschen der Therme wurden mit Umwelttechnik der Rabmer Gruppe ausgestattet. Das Ecoturbino-System spart dem Resort rund 9,1 Millionen Liter Wasser, 370.000 kWh Energie und 120 Tonnen CO2 im Jahr – und das ohne Komfortverlust für die Gäste.

Die Preise für Strom und Gas schnellen in die Höhe und bringen die heimische Hotellerie in eine prekäre Lage. An die Gäste können die anfallenden Mehrkosten nicht weitergegeben werden, ohne einen Einbruch der Buchungen zu riskieren. Innovative Lösungen sind gefragt. Besonders für Thermen, die in hohem Ausmaß von den Teuerungen betroffen sind. Die Betreiber rechnen laut Österreichischer Hoteliervereinigung mit einem Anstieg der Energiekosten von bis zu 400 Prozent und darüber hinaus.[2] Ein bedeutsamer Teil davon entfällt auf die Duschen der Unterkünfte, die überdurchschnittlich große Mengen Warmwasser verbrauchen. Das weiß auch Eurothermen-Chef Patrick Hochhauser: „Wer an den Warmwasserbedarf einer Therme denkt, hat wohl nur selten die Duschen im Sinn. Aber gerade hier fallen Unmengen an Wasser und Energie an, da unsere Gäste die Therme ausgiebig nutzen und entsprechend oft duschen.“

An technischen Lösungen, den Verbrauch zu minimieren, mangelt es nicht; diese gehen jedoch häufig auf Kosten der Gästezufriedenheit. Man habe daher nicht nur nach Möglichkeiten gesucht, das Klima zu schonen und Geld zu sparen, sondern dabei weiterhin den höchsten Komfort für die Gäste zu garantieren, so Hochhauser: „Fündig wurden wir praktisch in unmittelbarer Nähe. Die Rabmer Gruppe aus Altenberg bei Linz rüstete unsere Duschen bereits 2017 mit dem Ecoturbino-System auf. Die Gäste wissen unseren Einsatz für den Klimaschutz zu schätzen – und dass sie beim Duschen fast die Hälfte weniger Wasser verbrauchen, bemerken sie dank der Ecoturbinos nicht einmal.“

Neun Millionen Liter Wasser einsparen – ohne Komfortverlust
Im Eurothermenresort Bad Schallerbach wurden insgesamt 200 Duschen in Hotel und Therme mit dem Ecoturbino-System ausgestattet. Jährlich spart die Therme damit rund 9,1 Millionen Liter Wasser, 370.000 kWh Energie und 120 Tonnen CO2. Während viele Hotels die pandemiebedingte Zwangspause nutzten, um ihre Duschen klimafit zu machen, den steigenden Preisen, aber auch dem frisch entfachten Umweltbewusstsein ihrer Klientel Rechnung zu tragen, setzte das Eurothermenresort bereits vor fünf Jahren auf innovative Umwelttechnik von Rabmer und nahm diesbezüglich eine Vorreiterrolle ein.

„Wie stark der Ecoturbino Wasserbedarf, Energieverbrauch und Betriebskosten im konkreten Fall senkt, lässt sich ganz einfach mit unserem Einsparrechner ermitteln“, erklärt Ulrike Rabmer-Koller, Geschäftsführerin der Rabmer Gruppe. „Für Hotels sind dabei Faktoren wie beispielsweise der vorhandene Wasserdruck und die verwendeten Duschköpfe entscheidend. Wir bieten daher kostenlose Messungen und Testläufe an, damit sich die Hoteliers selbst von den Vorzügen unserer Technologie überzeugen können.“

Erprobt, geprüft und zertifiziert
Der TÜV-geprüfte und mit dem österreichischen Umweltzeichen zertifizierte Ecoturbino wird direkt in der Dusche als Verbindungsstück zwischen Armatur und Duschschlauch angebracht. „Im Ecoturbino wird der Wasserdurchfluss rund 40 Prozent reduziert, zusätzlich mit Luft vermengt und stark verwirbelt. Dadurch erhöht sich die Durchflussgeschwindigkeit massiv und gleichzeitig bleibt der Duschkomfort im vollen Ausmaß erhalten. Hotels senken so neben dem Wasserverbrauch auch ihre Betriebskosten enorm – dies ist angesichts der hohen Energiekosten und der im Oktober in Kraft getretenen CO2-Bepreisung besonders wichtig“, so Rabmer-Koller.

Der Einsatz von klimaschonender Umwelttechnik rentiert sich aber auch auf anderer Ebene. Denn Touristen achten bei der Wahl ihrer Unterkunft immer öfter auf deren ökologischen Fußabdruck. Hotels, die ihre Betriebskosten nachhaltig reduzieren, können somit zugleich einen neuen Anreiz für Gäste schaffen und ihre Klientel erweitern.


[1] https://www.oehv.at/themen-recht/nachhaltigkeit/wie-wichtig-ist-nachhaltigkeit-fuer-unsere-gaeste/

[2] Vorschau rund um Energie – ÖHV (oehv.at)

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