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IMMOFINANZ: Mieterlöse im Halbjahr um 10,4% gestiegen, Konzernergebnis durch krisenbedingte Abwertungen belastet

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IMMOFINANZ: Mieterlöse im Halbjahr um 10,4% gestiegen, Konzernergebnis durch krisenbedingte Abwertungen belastet

• FFO 1 (vor Steuern) in Höhe von EUR 53,3 Mio. bzw. EUR 0,53 je Aktie
• Covid-19 führt zu Anstieg der Forderungsabschreibungen gegenüber Mietern und Immobilienabwertungen von insgesamt rund 3,1% des Portfolios
• Konzernergebnis beläuft sich auf EUR -120,4 Mio.
• Liquide Mittel und ausnutzbare Kreditlinie in Höhe von insgesamt EUR 442,2 Mio.
• Eigenkapitalquote von 45,0% und Netto-LTV von 44,7% per Ende Juni wurden durch Kapitalmaßnahmen im Juli weiter gestärkt (pro forma 47,8% bzw. 38,6%)
• Covid-19-Update Einzelhandel: Vermietungsgrad unverändert hoch, Besucherzahlen erholt, per Mitte August Verhandlungen mit Retailern zu 95% finalisiert und Rent Collection Retail im ersten Halbjahr 2020 bei 67,8%
• Aufgrund bestehender Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Pandemie-Entwicklung und deren Auswirkungen Vorschlag an Hauptversammlung, keine Dividende für 2019 auszuschütten

KENNZAHLEN (IN MEUR) Q1-2 2020 Δ IN % Q1-2 2019
Mieterlöse 145,5 10,4% 131,8
Ergebnis aus Asset Management 102,8 1,8% 101,0
Ergebnis aus Immobilienverkäufen -0,7 n/a 1,7
Ergebnis aus der Immobilienentwicklung -16,7 n/a 14,3
Operatives Ergebnis 59,7 -39,5% 98,7
EBIT -83,6 n.a. 203,4
Finanzergebnis -42,4 ≤-100,0% -5,2
Konzernergebnis -120,4 n/a 185,3
FFO 1 (vor Steuern) 53,3 -9,8% 59,0
FFO 1/Aktie (vor Steuern) in EUR 0,53 -3,0% 0,54

Nachdem die IMMOFINANZ operativ sehr gut ins Geschäftsjahr 2020 gestartet ist, war die Geschäftsentwicklung im 2. Quartal 2020 von der Covid-19-Pandemie beeinflusst. Insgesamt stiegen die Mieterlöse im 1. Halbjahr 2020 als Folge des Portfoliowachstums durch Zukäufe und Fertigstellungen um 10,4% auf EUR 145,5 Mio. Ein krisenbedingter Anstieg der Forderungsabschreibungen führte allerdings zu deutlich höheren Immobilienaufwendungen. Das Ergebnis aus Asset Management konnte dennoch um 1,8% auf EUR 102,8 Mio. verbessert werden. Die Pandemie hat sich auch auf die Bewertung des Immobilienvermögens ausgewirkt, insgesamt belaufen sich die Neubewertungen auf EUR -159,2 Mio., nachdem diese im Vergleichszeitraum des Vorjahres deutlich positiv waren (Q1–2 2019: EUR 123,5 Mio.). Diese Abwertung entspricht rund 3,1% des gesamten Immobilienportfolios. Das Konzernergebnis beläuft sich somit auf EUR -120,4 Mio. (Q1-2 2019: EUR 185,3 Mio.).

„Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie stellen auch unser Unternehmen vor Herausforderungen und wirken sich nachteilig auf die Ergebnissituation im ersten Halbjahr aus. Aber genau jene Stärken, die die IMMOFINANZ zu einem führenden Anbieter von Büro- und Retail-Immobilien in unserer Region gemacht haben, helfen uns, diese Krise zu überwinden: unser Fokus auf hochqualitative und innovative Bürolösungen sowie auf kosteneffiziente und damit vergleichsweise krisenresistente Retail-Konzepte, unsere Kundennähe, der Einsatz unserer Mitarbeiter sowie unsere konservative Finanzierungspolitik“, kommentiert Ronny Pecik, CEO der IMMOFINANZ, die Entwicklung. „Auch auf der Kapitalseite haben wir rasch und vorausschauend gehandelt und unser Eigenkapital und die für unser Investment-Grade Rating relevanten Kennzahlen durch unsere Kapitalmaßnahmen im Juli weiter gestärkt.“
Der FFO 1 aus dem Bestandsgeschäft (vor Steuern) liegt mit EUR 53,3 Mio. um 9,8% unter dem Vergleichswert (Q1–2 2019: EUR 59,0 Mio.). Das entspricht einem FFO 1 je Aktie von EUR 0,53 (Q1–2 2019: EUR 0,54). In diesem FFO 1 ist die im Jänner 2020 erstmals erfolgte, jährliche Kuponzahlung für die Unternehmensanleihe 2023 in Höhe von EUR 13,1 Mio. vollständig berücksichtigt. Bei Glättung dieser Kuponzahlung über das Gesamtjahr läge der FFO 1 im 1. Halbjahr bei EUR 59,8 Mio. und damit leicht über dem Niveau des Vergleichszeitraums.

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