Erwin Schreiblehner CFO, Erich Steinreiber CEO; ©ISS Österreich

ISS Österreich nachhaltig auf Wachstumskurs: Mit EUR 308 Mio. in 2022 verzeichnet der Facility Services Marktführer den höchsten Umsatz seit Unternehmensgründung

Im Jahr 2022 konnte ISS mit EUR 308 Mio. Umsatz in Österreich erstmals seit Bestehen die EUR 300 Mio.-Grenze überschreiten. Mit Servicekontinuität, langjähriger Erfahrung, Leistungsbreite, der Konzentration auf Key Accounts, flexiblen integrierten Vertragsmodellen, einer zukunftsorientierten Struktur und Innovationskraft will der österreichische Facility Services Anbieter bis 2025 seine führende Position am heimischen Markt weiter ausbauen und über EUR 400 Mio. Umsatz machen.

Beim heutigen Pressegespräch gab ISS Österreich die Ergebnisse des Jahres 2022 bekannt: Der Umsatz betrug EUR 308 Mio., womit die Position als Marktführer in Österreich weiter ausgebaut werden konnte. Das organische Wachstum belief sich auf plus 12 %, was einem Umsatzwachstum in Höhe von EUR 33 Mio. entspricht. Die Umsatzrentabilität (EBITA-Marge) in 2022 betrug über 5 %. Damit liegt ISS deutlich über dem Branchenschnitt.

Diese positive Entwicklung ist in erster Linie auf eine generelle Erholung der Wirtschaft nach COVID (Rückkehr ins Büro, Wiederaufnahme der Reisetätigkeiten etc.), inflationsbedingte Preiserhöhungen aber auch auf erfolgreiche Vertriebsaktivitäten zurückzuführen. Die erfreuliche Steigerung des Umsatzes sowie der operativen Marge spiegelt sich zudem im realisierten Cashflow wider. Die Eigenkapitalquote der ISS Österreich Gruppe beläuft sich derzeit auf 26,6 %.

Im Speziellen hervorzuheben sind einerseits die kontinuierlich hohe Umsatzentwicklung im Gesundheitsbereich in Höhe von +15,2 % (2021: +18,6 %) sowie andererseits die Erholung der Flugbranche auf nahezu Vor-Covid Niveau (+117 % Wachstum). Auch die anderen strategischen Kundensegmente – Industrie (Produktion und Pharma) und sonstige private Unternehmen sowie die öffentlichen Hand – wuchsen überdurchschnittlich bezogen auf den österreichischen Facility Management Markt.

„ISS ist ein starker und solider Facility Services Anbieter in einer krisensicheren Branche mit hoher Liquidität. Unser erklärtes Ziel ist es, auch weiterhin nachhaltig aus eigener Kraft gemeinsam mit unseren Kunden zu wachsen. Im Jahr 2025 wollen wir EUR 400 Mio. Umsatz machen“, bestätigt Erwin Schreiblehner, CFO von ISS in Österreich. „Insbesondere in den Core-Services: Reinigung, Gebäudetechnik und Mitarbeiterverpflegung sehen wir ein weiterhin profitables Wachstum.“ In der Reinigung sei man top aufgestellt, in den weiteren Aufbau der Gebäudetechnik wolle man in den nächsten Jahrenstark investieren und im Bereich Food Services nachhaltig und kontinuierlich wachsen.

Facility Services als Systemerhalter
Die letzten Jahre waren geprägt von der Corona-Krise und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Wirtschaft. ISS ist es erfolgreich gelungen, bereits im ersten Pandemiejahr stabil zu bilanzieren und auf Wachstumskurs zu bleiben: Erstmals wurde deutlich wahrnehmbar, dass Facility Services einen wesentlichen systemerhaltenden Beitrag leisten. „Für unsere Mitarbeitenden – vor allem im Gesundheitswesen – gab es keinen Lockdown“, bestätigt ISS Österreich CEO Erich Steinreiber. Im Gegenteil, in den Krisenjahren habe man sich noch stärker auf die Kundenbedürfnisse fokussiert. Diese Servicekontinuität, Verlässlichkeit und die Fähigkeit, selbst in Ausnahmesituationen die richtigen Maßnahmen z.B. im Hygienebereich zu setzen, wurden hier mehr als geschätzt. Das bestätigt eine kürzlich durchgeführte Kundenbefragung von ISS ebenso wie die Lünendonk-Studie aus dem Oktober des Vorjahres.

Erklärtes Geschäftsziel: Integrierte Vertragsmodelle für Key Accounts
„Künftig wolle ISS den Bereich Integrierte Facility Services bei bestehenden und potenziellen Key Accounts intensiv erweitern, womit man einem der großen Trends der Branche begegne, der Bündelung und dem Outsourcing von Dienstleistungen.“ Der Angebotsumfang nehme dabei deutlich zu und werde immer vielfältiger. „Unsere Kunden wollen sich auf ihre Kernprozesse konzentrieren, dafür brauchen sie breit aufgestellte, starke und verlässliche Partner wie uns“, betont Steinreiber. Derzeit gäbe es keinen anderen Facility Services Anbieter, der über eine derart umfassende Kompetenz und eine so langjährige Erfahrung gepaart mit Innovationsstärke und Handschlagqualität verfüge wie ISS. „In den letzten Jahren haben wir vorausschauend kontinuierlich unsere Struktur und unsere Geschäftsmodelle an die neuen ganzheitlichen Herausforderungen angepasst und unsere Dienstleistungen sukzessive erweitert.“, erläutert Steinreiber: „Dieser Prozess, an dem unser gesamtes Managementteam beteiligt war, ist nun abgeschlossen. Somit sind wir bestens für die Zukunft aufgestellt.“

„Facility Services sind mittlerweile wesentlich für den Geschäftserfolg. Unter anderem aufgrund der immer weniger planbaren Einflüsse von außen gelte es umso mehr, Standorte und Immobilien so effizient wie möglich zu betreiben. Als Partner auf Augenhöhe können wir von ISS hier unsere Kunden optimal unterstützen“, zeigt sich Steinreiber überzeugt: „Über kurz oder lang wird sich dieser Bereich auf der Top Management Ebene abbilden und die Funktion des Facility Managers in die Geschäftsleitung einziehen.“

Die Kundenbefragung habe zudem gezeigt, dass das qualitativ hochwertige Erfüllen des Anforderungskatalogs, der Einsatz neuer unterstützender Technologien, beispielsweise die Digitalisierung, und Nachhaltigkeit in allen Bereichen – im Idealfall in der Hand eines erfahrenen Partners – die wesentlichen Ausschreibungskriterien künftiger Auftragsvergaben sein werden. Der günstigste Preis jedoch, der gegenwärtig nach-wie-vor wichtig ist, wird immer unbedeutender. Wiewohl ein integrierter Facility Services Ansatz nicht nur die Nutzung von Synergien und eine Steigerung der Effizienz ermöglicht, sondern zudem eine Optimierung der Kosten. Auch bei Themen wie Nachhaltigkeit und ESG, die aufgrund der EU-Regulierungen heute besonders wichtig in der Immobilienbewirtschaftung sind, können gesamtheitliche Anbieter ihre Kunden effektiv unterstützen, etwa in der Entwicklung von entsprechenden Konzepten und der gemeinsamen Implementierung.

„Erfahrene Multidienstleister wie ISS werden künftig den Markt dominieren. Mit individuellen, auf den Kunden flexibel zugeschnittenen, integrierten und langfristig ausgerichteten Vertragskonzepten verfügen wir hier über einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil“, hält Steinreiber fest. Neben dem Leistungsumfang gelte es dabei immer, die jeweiligen Anforderungen an Immobilien, Räumlichkeiten und Standorte zu berücksichtigen. „Wir sind zunehmend als Berater und Kooperationspartner unserer Kunden – von der Gestaltung neuer Arbeitswelten über den Materialeinsatz schon bei der Gebäudeplanung bis hin zum Energieeffizienz-Management gefordert“, Steinreiber weiter. Facility Services würden sich derzeit laufend und deutlich schneller als in der Vergangenheit weiterentwickeln. „Unsere Kunden haben hohe Erwartungen an uns. Sie wollen, dass wir als Vorreiter unser Wissen proaktiv zu Steigerung ihres Erfolgs einbringen. Das bestärkt uns in unserem zukunftsorientierten Denken, permanent neue Trends aufzuspüren und diese in unserem Leistungsportfolio abzubilden.“

Der Mensch im Mittelpunkt
Künftig werde die reine Erbringung von Facility Services durch die darüber vermittelte, persönliche und positive Nutzererfahrung der Menschen, wie etwa Wohlbefinden, Sicher-, Gesund- und Zufriedenheit, aber auch Motivation und Leistungsfreude abgelöst. Das gelte für Bürogebäude gleichermaßen wie für jede andere Immobilie, aber auch für die eigenen Mitarbeitenden. Das Anfang des Jahres neu bezogene, moderne ISS Österreich Headoffice „THEPLACE“ in Wien sei ein gelungenes Beispiel dafür. „Bei allen Innovationen, wird der Mensch in der Facility Services Branche weiterhin an erster Stelle stehen“, betont Steinreiber: „beides wird nur in Kombination funktionieren. Unsere Mitarbeitenden werden noch lange nicht durch Technik ersetzt werden“, zeigt sich Steinreiber überzeugt. Vielmehr könne letztere dabei unterstützen, den zunehmenden Mangel an Personal auszugleichen bzw. das vorhandene für höher qualifizierte Arbeiten einzusetzen.

Dennoch bleibe man bei aller Weiterentwicklung der Technologie – anders als in der Gebäudetechnik – in den Bereichen Reinigung und Food Services ein nur bedingt fortschrittliches Business. „Wir verstehen hier Innovation neben Robotik vor allem als Weiterentwicklung in Form von Ausbildung unserer Mitarbeitenden“, betont Steinreiber. Ohne diese wäre ein Arbeiten bei vielen hochtechnologisierten Kunden gar nicht mehr möglich: „In nahezu jedem Segment, selbst in der Reinigung, muss man heute beispielsweise mit mobilen Devices umgehen können.“

Weltweit arbeite ISS aktiv an Innovationen und digitalen Lösungen für die Zukunft, beispielsweise in der Energieverbrauchs-Analyse oder in der Sensortechnik. Mit Gebäudedaten zu arbeiten, gehört bereits zum integralen Kerngeschäft. Hier profitiert ISS vor allem von den vielen Entwicklungen und Pilot-Projekten der globalen Gruppe. Visionen, wie die Nutzung von Drohnen zur Reinigung oder für die Überwachung von Gebäuden oder der Einsatz künstlicher Intelligenz in der Automatisierung von Anwendungen, werden immer mehr zur Realität.

„A place to be you“
Das gehe Hand-in-Hand mit der Entwicklung der Mitarbeitenden. „Die Anforderungen an sie sind heute schon sehr hoch und nehmen rasant zu“, bestätigt Steinreiber. Deshalb sei es ein wesentliches Ziel der nächsten Jahre, die besten Köpfe als Mitarbeitende zu gewinnen und diese sowie bestehende langfristig zu halten. „Das wird uns nur gelingen, wenn wir sie für Facility Services begeistern, indem wir ihnen den hohen Stellenwert ihrer Arbeit vermitteln sowie die spannenden Positionen und attraktive Aufstiegsmöglichkeiten bei ISS zeigen.“, Steinreiber weiter. Auch gewinnen Funktionen wie jene von IT-Expert:innen aufgrund der Digitalisierung in der von Handwerkern geprägten Branche zunehmend an Bedeutung.

Neben individuellen Ausbildungskonzepten und flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen bietet ISS interessante Karrierechancen in einer zukunftssicheren Branche. „Im Sinne unserer gelebten mitarbeiterzentrierten Unternehmenskultur finden hier jede und jeder Engagierte und Motivierte einen Platz zur persönlichen Entfaltung“, bestätigt Steinreiber. Flache Hierarchien und eine offene Kommunikation werden ebenso gelebt wie Diversität – immerhin 92 Nationen sind vertreten – Inklusion und ein bunter Mix an Generationen. Mit 5.000 weiblichen von 7.000 Mitarbeitenden ist zudem Gleichberechtigung tief im Unternehmen verankert. Das von ISS angestrebte globale Ziel für 2023, einen Frauenanteil von 38,7 % in Führungsfunktionen zu etablieren, wurde in Österreich mit 45 % bereits 2022 erreicht.

Nachhaltigkeit und Soziales Engagement
ISS beschäftigt sich zudem umfassend mit Nachhaltigkeit im ESG-Bereich. Das gilt sowohl für die Arbeit bei den Kunden als auch im eigenen Unternehmen. So wurde 2022 in Österreich an allen großen Standorten (Wien, Linz und Graz) ein umfassendes Mobilitätskonzept eingeführt. Derzeit wird an einem Recycling-Projekt für Arbeitsbekleidung gearbeitet und gereinigt wird schon länger chemikalienfrei auf Basis von pflanzlichen Rohstoffen oder mittels ionisiertem Wasser und einem reduzierten Wasserverbrauch. Im Bereich Food Services werden unter anderem Bio-Produkte und plant-based Gerichte angeboten und auf die Reduktion von Abfällen gesetzt. Zudem engagiert sich ISS sehr stark im sozialen, sportlichen und kulturellen Bereich.

„Unser zukunftsorientiertes Denken und Handeln und unser engagiertes und top-motiviertes Team, lassen mich mit großer Zuversicht in eine erfolgreiche Zukunft von ISS Österreich blicken“, Erich Steinreiber abschließend.

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