Start News MARKEN ALS ASSETS – DIE ZUKUNFT NACH DER KRISE

MARKEN ALS ASSETS – DIE ZUKUNFT NACH DER KRISE

Marken als Motor für Wachstum, Investitionen und Nachhaltigkeit

Die Zukunft hängt vom geistigen Eigentum und insbesondere von vielen starken und wertvollen Marken ab“ lautet das Credo von Gerhard Hrebicek, Präsident European Brand Institute, der anlässlich des World IP Days, der jährlich am 26. April gefeiert wird, die Zukunft von Marken im Lichte der  COVID-19 Krise betrachtet.

“Eine zunehmend digitale Wirtschaft wird dominiert von geistigem Eigentum und immateriellen Vermögenswerten“, erklärte Gerhard Hrebicek, Präsident des European Brand Institute anlässlich des World IP Days 2020 und befürwortet die Einführung eines World BRAND Days. „Marken sind wahrscheinlich die wertvollsten und immer noch am wenigsten verstandenen immateriellen Vermögenswerte und schaffen wirtschaftliche Werte und Nachhaltigkeit”. Mehr unter: www.europeanbrandinstitute.com

WIE SCHAFFEN MARKEN WERT?
Laut European Brand Institute verdeutlichen diese vier Schwerpunkte die Relevanz von Marken und deren Beitrag zur verbesserten Wettbewerbsfähigkeit und zu nachhaltigem Wachstum:

  • Marken als Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung
    Wertschöpfung für Produkte und Dienstleistungen, Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, Organisationen, Städten und Regionen, Beitrag zu mehr Exporten und leichterem Marktzugang, Verknüpfung mit Innovation und Kreativität, Unterstützung der Widerstandsfähigkeit (Resilienz) von Unternehmen gegenüber externen Krisen.
  • Marken für Standorte, Städte und Regionen
    Einbeziehung regionaler „Heritage“ Brands zur Verbesserung und der Verknüpfung sowie Integration traditioneller und neuer kreativer Industrien in andere Wirtschaftssektoren wie z.B. die Tourismusbranche (Destination Branding), Verwendung der geschützten Ursprungsbezeichnung und geschützten geografischen Angabe; regionale Marken leisten einen Beitrag zur regionalen Entwicklung.
  • Marken für Unternehmen, KMUs und für die Internationalisierung
    Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und KMUs, Bildung von Clustern, Business- und Innovationsparks, Stärkung von Innovation und Unternehmertum, führen zu mehr Attraktivität für talentierte Mitarbeiter, loyalen Kunden, gesteigerten und nachhaltigeren Verkäufen, besseren Marktpositionen, erhöhten Exporten, neuen Angebots-Segmenten und Märkten.
  • Markeninvestitionen, Finanzierung und Finanzierung
    Wertschöpfung, Wachstum und Wohlstand können durch Investitionen in Marken und Markenmanagement sowie als Voraussetzung für mehr Rentabilität und Skalierbarkeit von Unternehmen geschaffen werden. Marken-Unternehmen können bessere Renditen erzielen, das „Downside risk“ verringern, sind weniger volatil und weisen eine bessere fundamentale Performance auf. „Impact Investing“ leistet einen Beitrag zur Erreichung der UN Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und zur Schaffung nachhaltigen Wachstums.

ERFOLGREICHE UMSETZUNG DES GEMEINSAMEN „B4C“ ProgrammS von UNIDO und EBI.
UNIDO und European Brand Institute haben gemeinsam ein innovatives Servicemodul mit dem Titel „Branding for Competitiveness and Sustainable Growth“ (B4C) entwickelt, das den UNIDO-Mitgliedstaaten direkte Unterstützung für mehr Nachhaltigkeit, Produktivität und internationale Wettbewerbsfähigkeit auf der Grundlage einer höheren Wertschöpfung durch Marken und ein ganzheitliches Markenmanagement bietet. Ein Ansatz, der auf die spezifischen Bedürfnisse lokaler KMUs und Cluster zugeschnitten ist. Success Stories von Pilotprojekten aus Armenien, Montenegro und Tadschikistan zeigen eindrucksvoll die positiven Auswirkungen des Markenmanagements. „B4C“ hat dazu beigetragen, Dachmarken zu etablieren, die Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit und den (internationalen) Marktzugang der lokalen KMUs zu verbessern und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur sozioökonomischen Entwicklung, Arbeitsplätze haben sich mehr als verdoppelt, Exporte ebenso, die Umsätze sogar verdreifacht.

DIE ZUKUNFT NACH DER KRISE – MARKEN ALS MOTOR FÜR REGIONALES WACHSTUM.
Die COVID-19-Pandemie hat uns sehr deutlich gezeigt, wie global die regionalen Volkswirtschaften miteinander verbunden sind. So wie sich die Pandemie weltweit rasch ausbreiten konnte, breitete sich auch die Wirtschaftskrise weltweit aus. Welchen Einfluss hat dies nun auf die Markenwelt und deren Wertentwicklung? Auch Marken werden umdenken (müssen).

RegionalE MARKEN WERDEN AN BEDEUTUNG GEWINNEN.
Regionale Markenorientierung schafft lokale (Gemeinde- und Bezirksebene) Wertschöpfung, sowie regionale (Stadt, Region, Bundesland) und unterstützt die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) des Markenunternehmens gegenüber externen Schocks und der Krise. Sie unterstützen eine nachhaltige Entwicklung und hinterlassen darüber hinaus einen geringeren CO2-Fußabdruck. Wenn die Wertschöpfung von Marken und Unternehmen eher auf regionaler Ebene erfolgt, werden die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) sowie die Menschen und ihr Wohlstand in der Region gefördert. „ Nehmen wir diese Krise zum Anlass nehmen, die regionalen und lokalen Marken wiederzubeleben, uns auf regionale Innovation und nachhaltiges Wachstum zu konzentrieren, was zu mehr Resilienz für Marken führt “, proklamiert Gerhard Hrebicek.

www.europeanbrandinstitute.com