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Leitbetriebe: Statements zur aktuellen Lage

Banner GmbH
Unserer Belegschaft geht es zum Glück soweit gut. Zum Schutz unserer Mitarbeiter haben wir wo dies möglich ist auf Homeoffice umgestellt, gleichzeitig wird die Produktion ab 23.3. bis vorerst 5.4. ruhend bzw. auf Notbetrieb umgestellt. 

Aufgrund der Tatsache, dass auch die großen Automobilisten ihre Produktion eingestellt haben, ist dies der richtige Weg. Für das Ersatzgeschäft haben wir umfangreiche Bestände, sodass die laufende Belieferung der nächsten Monate sichergestellt ist. Die Belegschaft ist sehr kooperativ, jedem einzelnen ist der Ernst der Lage bewusst, Banner zieht zum Schutz aller Arbeitsplätze Kurzarbeit in Erwägung.

Lieferungen sind bis dato noch soweit durchgekommen – wenn auch aufgrund der Grenzkontrollen teilweise etwas verzögert.

Natürlich versuchen wir unsere Kunden – aber auch Lieferanten so umfangreich wie möglich zu aktuellen Entwicklungen bei uns im Haus zu informieren, sei es über die Website, Mailings oder soziale Medien.
Wir erleben eine große Solidarität in der Region und in der Branche. Man merkt, diese Krise ist außergewöhnlich und jetzt gilt es zusammen zu stehen.

Alle Maßnahmen zielen darauf ab, dass wir nach der Krise umgehend vollumfänglich wieder durchstarten können, da wir davon ausgehen, dass dann enormes Potenzial zu heben ist.

www.bannerbatterien.at


Kraus & Naimer Produktion GmbH
Aufgrund der guten Lagerhalterung, der hohen in-house Fertigungstiefe und der umsichtigen Produktion sind wir gut aufgestellt. Eventuelle Ausfälle durch Lieferprobleme oder mögliche Rohstoff-Verknappungen können wir dadurch ohne größere Schwierigkeiten überbrücken. Als produzierendes Unternehmen sind wir aber auch auf unsere Belegschaft angewiesen. Unsere Leitlinie lautet nun  „Home-Office wo möglich, physische Präsenz nur wo unbedingt notwendig.“ Die Maßnahmen haben wir sehr zügig umgesetzt. 

In unserem Werk – gleichzeitig auch dem konzerngrößten mit rund 250 MitarbeiterInnen – haben wir die Arbeitsabläufe so gelegt, dass sich die Wege der Belegschaft kaum überschneiden. Die Arbeitsplätze sind so gestaltet, dass der Mindestabstand von 1 Meter eingehalten werden kann und auch bei Pausen werden diese Vorgaben eingehalten. Eine interne Richtlinie für die richtigen Hygienemaßnahmen sowie eine Übersicht über die wichtigsten, offiziellen Info- und Auskunftsstellen haben wir unseren MitarbeiterInnen ebenso vorab zusammengestellt, auch was zu tun wäre, sollte eine Erkrankung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus auftreten. Ein großes Danke möchten wir an unsere gesamte Belegschaft richten, welche in dieser herausfordernden Zeit wirklich ihr Bestes gibt!

www.krausnaimer.com



Herbert Decker, Geschäftsführer Maschinenfabrik Liezen und Gießerei Ges.m.b.H.
 
„Selbstverständlich schützen wir unter den größten Anstrengungen die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Was unser Team in der aktuellen Situation bewältigt, ist außergewöhnlich und verdient höchsten Respekt. Gleichzeitig muss es für uns aber auch entscheidend sein, unsere Unternehmen, die Arbeitsplätze und unsere gesamte Volkswirtschaft zu schützen.

Nur wenn wir die Produktion und den Betrieb in unserem Unternehmen so lange wie möglich aufrecht erhalten, können wir einerseits die existenzielle Wirtschaftsgrundlage unserer Mitarbeiter gewährleisten. Andererseits garantiert die Fortsetzung unserer Produktion, etwa die Auslieferung von Komponenten für die Bahnindustrie und die Energieerzeugung Versorgungssicherheit in unserem Land. Ein Produktionsstopp würde daher langfristig nicht nur die wirtschaftliche Existenz unseres Unternehmens und damit unserer Mitarbeiter und vieler umliegender Zulieferbetrieben auf die Probe stellen, sondern auch zu massiven Lieferengpässen in unterschiedlichsten Produkten des Alltags führen. Die Loyalität zur MFL, die insbesondere unsere Belegschaft gerade an den Tag legt, sucht ihresgleichen, und ihr gilt unser großer Dank! Daher appelliere ich auch an die Politik und Medien, dieses Pflichtbewusstsein der heimischen Industrie und ihrer Beschäftigten zu würdigen: Wir beschreiten einen schmalen, aber gangbaren Grat zwischen Gesundheit und der wichtigen langfristigen Lebensgrundlage der Menschen in unserem Land. Nur das macht Sinn.“

www.mfl.at