Kristina Knezevic, © RAFAELA PROELL

Neues Jahr, neuer Job? Rund die Hälfte der Österreicher*innen ist offen für Neues trotz hoher Jobzufriedenheit

Zum Jahreswechsel werden Vorsätze und Wünsche formuliert und man macht sich Gedanken über die berufliche Zukunft bzw. hinterfragt die Jobsituation. Bereits zum dritten Mal in Folge hat Forsa im Auftrag von XING Arbeitnehmerinnen in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu ihrer Zufriedenheit im Job und der Bereitschaft zum Jobwechsel befragt.
Die diesjährige repräsentative Forsa-Umfrage stand im Zeichen der Pandemie und wurde unter insgesamt 2010 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland (n=1004), Österreich (n=505) und der deutschsprachigen Schweiz (n=501) erhoben.

Trotz großer Unsicherheitsfaktoren durch die Pandemie sind rund 47 Prozent der Österreicherinnen für einen Jobwechsel offen bzw. planen ganz konkret einen solchen. 49 Prozent der Befragten in Österreich geben an, langfristig bei ihrem Arbeitgeber bleiben zu wollen. „Die Werte sind ähnlich wie im Vorjahr, was zeigt, dass die Pandemie die Jobwechselbereitschaft kaum beeinflusst hat“, so Kristina Knezevic, Country Managerin XING
Österreich. Auch die Zufriedenheit mit dem Job hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert: rund 82 Prozent der Österreicherinnen sind sehr oder eher zufrieden mit ihrem Job.

Rund ein Viertel bezeichnet Job als nicht sinnvoll
In Corona-Zeiten wurde viel über Systemrelevanz und Wichtigkeit von Jobs oder Branchen gesprochen. Doch wie ist das Selbstbild der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich? 24 Prozent der Befragten halten ihre aktuelle berufliche Tätigkeit für weniger oder überhaupt nicht sinnvoll. Bemerkenswert ist, dass Frauen (28 Prozent) ihren Job als weniger sinnvoll erachten, als Männer (20 Prozent).

„Wir erleben die Pandemie als Katalysator und als Auslöser dafür, vieles zu hinterfragen. Immer mehr Arbeitnehmerinnen stellen sich die Frage, ob ihre berufliche Tätigkeit sinnhaft ist. Der Job muss zum Leben passen“, so Knezevic.

Frauen sorgen sich weniger um Verlust des Arbeitsplatzes als Männer
Rund 70 Prozent der Österreicherinnen machen sich aufgrund der aktuellen Situation am Arbeitsmarkt wenig bis keine Sorgen um den Verlust des Arbeitsplatzes, was ein deutlich geringerer Wert ist als in Deutschland: 87 Prozent der deutschen Arbeitnehmerinnen sind sich ihres Arbeitsplatzes ziemlich bis sehr sicher, in der Schweiz sind dies nur 59 Prozent.
Während sich 35 Prozent der männlichen Arbeitnehmer in Österreich große bzw. eher Sorgen machen um ihren Job, sind es bei den Frauen lediglich 23 Prozent. In Haushalten mit höherem Einkommen (mehr als EUR 3.500,00 / Monat) sorgen sich Herr und Frau Österreicher tendenziell weniger um ihren Arbeitsplatz.

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