Die Fraktion Christlicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter (FCG) hat am 17. Juni, in Wien eine Fachveranstaltung zum Thema „Arbeiten und Krebs” abgehalten. Zahlreiche Personalvertreter:innen und Betriebsrät:innen aus ganz Österreich nutzten die Gelegenheit, um sich über die rechtlichen, sozialen und betrieblichen Herausforderungen auszutauschen, mit denen krebserkrankte Arbeitnehmer:innen konfrontiert sind.
FCG-Bundesvorsitzende und ÖGB-Vizepräsidentin Abg. z. NR Romana Deckenbacher eröffnete die Veranstaltung und unterstrich dabei die gesellschaftliche Tragweite des Themas: „Eine Krebsdiagnose darf nicht den Verlust von Sicherheit, Würde oder beruflicher Perspektive bedeuten. Die FCG setzt sich dafür ein, dass Betroffene im Arbeitsleben Unterstützung, Verständnis und faire Chancen erhalten – denn für uns steht der Mensch im Mittelpunkt.
Für Deckenbacher war die heutige Veranstaltung ein bewusster Startpunkt: Es brauche einen kontinuierlichen gesellschaftlichen Diskurs zu diesem wichtigen Thema – und vor allem müssten jene Menschen zu Wort kommen, die hier Wesentliches beizutragen haben.
Im Rahmen eines Expertinnen-Panels diskutierten Rosemarie Peer (Österreichische Krebshilfe), Gudrun Wolner-Strohmeyer (BVAEB), Monica Rintersbacher (Leitbetriebe Austria) und Bettina Miedinger-Siegel die Herausforderungen und Unterstützungsangebote für krebserkrankte Menschen aus Beratungs-, medizinischer, betrieblicher und persönlicher Sicht.
LAbg. Christian Sagartz präsentierte zudem seine überparteiliche Initiative „Gemeinsam Krebs bekämpfen“ und betonte, dass die Unterstützung von Betroffenen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.






