Start News JTI Austria: Mit Flexibilität und viel Kommunikation durch die Corona-Krise

JTI Austria: Mit Flexibilität und viel Kommunikation durch die Corona-Krise

JTI Austria / Austria Tabak ist das größte Tabakunternehmen in Österreich und beschäftigt hierzulande rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben dem Team im Büro im 3. Bezirk und dem Außendienst gehören am Standort Ottakring auch das Umweltanalytik-Labor Ökolab und Tobaccoland, der wichtigste Großhändler der Branche, zur Unternehmensgruppe.

„Mit einer großen Portion Verantwortungsbewusstsein und Dankbarkeit versuchen wir – als Lieferant für die österreichischen Trafiken sind wir ein systemrelevanter Wirtschaftsteilnehmer – während der Corona-Krise unser Business so gut wie möglich fortzusetzen. All dies wäre ohne die Flexibilität und das motivierte Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen nicht möglich“, so Ralf-Wolfgang Lothert, Director Corporate Affairs & Communication und Mitglied der Geschäftsleitung.

Als Arbeitgeber ist man in so einer Situation auch mit Ängsten und Unsicherheiten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konfrontiert. Es ist wichtig, die Krisenkommunikation auf die Basis von Vertrauen in jede/n Einzelne/n zu stellen. Das Unternehmen ist überzeugt davon, dass dieser Zugang den Teams das nötige Empowerment gibt, um auch in der Zeit zu Hause bestmöglich arbeiten zu können.

„Gleichzeitig war es uns wichtig, auf die Vereinbarkeit mit Kinderbetreuungspflichten Rücksicht zu nehmen.“  Mit flexiblen und fairen Lösungen z.B. die Option, je nach Möglichkeit auch nur stundenweise zu arbeiten oder auch weitere Unterstützung bei der Kinderbetreuung, kommt das Unternehmen den Kolleginnen und Kollegen entgegen.

Jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die einer Risikogruppe angehören, arbeiten von Anfang an – noch vor der entsprechenden Regelung durch die Bundesregierung – ausschließlich von zu Hause aus. Sollte dies nicht möglich sein, sind sie ohne Einkommensverluste vom Dienst freigestellt worden.

Kritisch war die Situation es auch in den Labors, wo es mit einer Homeoffice Regelung natürlich nicht getan ist. Auch hier ist es gelungen, nach wenigen Tagen einen funktionierenden Modus zu entwickeln, bei dem unter den höchsten Sicherheitsmaßnahmen der Betrieb weitergeführt werden konnte. In den Holding-Funktionen sind 98 Prozent der Mitarbeiter im Homeoffice, was mit der modernen IT-Infrastruktur und entsprechend gutem IT-Support einwandfrei funktioniert. Dadurch können selbst im Großhandel rund 35 Prozent von zu Hause aus arbeiten. Der Großhandel war und ist insgesamt besonders stark gefordert: in den Tagen vor dem Shut-Down und den ersten Tagen danach sind die Bestellungen der Trafikanten enorm in die Höhe geschossen. „Unsere gesamte Logistikkette hat hervorragend funktioniert. Unser Großhandel hat in der Kommissionierung auch über das Wochenende zusätzliche Schichten gemacht, um alle Bestellungen entsprechend ausliefern zu können. Eine besondere Herausforderung war dabei nicht nur die zu bewältigende Menge, sondern seit Wochen geltenden strikten Sicherheitsmaßnehmen, die zwei unterschiedliche, reduzierte Schichtbelegungen erfordern“, so Ralf-Wolfgang Lothert.

Viertes Mal in Folge Nummer 1 Top-Arbeitgeber in Österreich 
Im Februar diesen Jahres wurde JTI Austria vom unabhängigen Top Employer Institute zum vierten Mal hintereinander als Nummer 1 der österreichischen Arbeitgeber ausgezeichnet.

„Für engagierte Mitarbeiter ist die Bezahlung schon längst nicht mehr alleine ausschlaggebend. Als Unternehmen muss man sich eindeutig positionieren und auch für Werte wie Verantwortung, Nachhaltigkeit und Transparenz einstehen – und nicht erst, seitdem diese Themen breit diskutiert werden“, meint Ralf-Wolfgang Lothert und verweist zum Beispiel auf die freiwilligen CDP Reports (www.cdp.net), in denen JTI seine Aktivitäten zum Klima- und Wasserschutz seit nunmehr zehn Jahren veröffentlicht und in den Top-2-Prozent der teilnehmenden 8.400 Unternehmen gelistet ist. „Nur so können wir auch in unserem Kerngeschäft reüssieren und mit dem daraus resultierenden wirtschaftlichen Erfolg unsere Pflichten wahrnehmen – unseren Mitarbeitern und der Gesellschaft gegenüber.“ 

Was wird noch von einem Top Employer erwartet? Zukunftsorientiertes Denken im Bereich Human Resources, Investitionen in die Entwicklung der eigenen Mitarbeiter und kontinuierliche Arbeit an der Optimierung des Arbeitsumfeldes sind zentrale Punkte, um für die Auszeichnung in Frage zu kommen. Eine familienfreundliche Politik und eine ausgewogene Balance zwischen Selbstverwirklichung und Verantwortung sind dafür ebenso wichtig wie Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit, weil sie die Identifikation mit dem Unternehmen verstärken.

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Titelbild: Ralf-Wolfgang Lothert, Mitglied der Geschäftsleitung, Director Corporate Affairs & Communication
Copyright: Georg Wilke