Kristina Knezevic, / Copyright: XING

Postpandemisches Recruiting: Top-Trends für Unternehmen, um die besten Talente zu gewinnen

Kaum ein Bereich des Arbeitslebens, der nicht von der Pandemie betroffen ist. Auch Human Resources befinden sich in einem fundamentalen Transformationsprozess. Was geblieben ist, ist der War of Talents – der Kampf um die besten Köpfe – auch wenn die Rahmenbedingungen nach einem Jahr Corona nicht mehr so ganz dieselben sind. Die folgenden sechs Top-Trends können Personalerinnen und Personaler im New Normal des Recruitings unterstützen:

  1. Künstliche Intelligenz unterstützt Recruiting-Prozess

Künstliche Intelligenz wird schon heute bei der ersten Auswahl der Bewerber*innen eingesetzt: Lebensläufe und Anschreiben werden auf Schlüsselworte geprüft. Ganz ersetzen kann KI die Recruiter allerdings nicht – denn am Ende entscheidet immer noch der Mensch, ob jemand zum Unternehmen passt oder nicht.

  1. Weiterbildungsangebote sind ein Muss, um in Zukunft zu bestehen

Ohne Weiterbildungsangebote geht es nicht – das wissen Bewerber*innen wie Unternehmen. Erfolgreiche Unternehmen schaffen daher vielfältige Möglichkeiten zur Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter*innen. Denn gute Bewerberinnen und Bewerber schauen gezielt, welche Entwicklungschancen ein Arbeitgeber bietet. Außerdem verändern sich Technologien heute so rasant, dass die stetige Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch für die Unternehmen zum Überlebensfaktor geworden ist.

  1. Arbeitgebermarke als Wettbewerbsfaktor

In Zeiten des Fachkräftemangels ist es besonders wichtig, die Vorzüge des eigenen Unternehmens passgenau für die Zielgruppe zu kommunizieren. Sichtbarkeit ist wichtiger denn je: Wer als Unternehmen mit seiner Kultur von den Kandidatinnen und Kandidaten wahrgenommen wird, liegt im Wettkampf um die besten Talente vorne. Viele Unternehmen begehen allerdings den Fehler, sich anders zu verkaufen, als sie tatsächlich sind – das merken neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter häufig schon am ersten Arbeitstag. Die Folge: eine hohe Fluktuation und dadurch bedingt auch hohe Recruiting-Kosten. Das gilt es zu vermeiden.

  1. Nachhaltigkeit ist jobentscheidend

Gerade Millennials legen beim Berufseinstieg den Fokus eher auf die Werte des Unternehmens und weniger auf ein hohes Gehalt allein. Zum Beispiel hat Nachhaltigkeit für sie einen hohen Stellenwert – auch in der Arbeitswelt. Aber Achtung: Im Wettbewerb um die besten Fachkräfte kann nur gewinnen, wer auch hält, was versprochen wird.

  1. Das Arbeitsmodell der Zukunft ist hybrid

Arbeitsmarktexpertinnen und -experten gehen davon aus, dass nach der Corona-Pandemie eine Mischform aus Arbeit im Homeoffice und im Büro dominieren wird. Ein Praxisbeispiel: Zwei Tage in der Woche treffen sich die Teams im Büro für Meetings und Workshops, an den restlichen Tagen arbeitet jeder am heimischen Schreibtisch.

  1. Führung auf Distanz hat Relevanz

Wenn hybride Arbeitsmodelle zum neuen Alltag werden, müssen auch die Kommunikation und Koordination neuen Regeln folgen – New Work braucht New Leadership. Expertinnen und Experten raten: Ausprobieren, Fehler machen und beibehalten, was sich bewährt.

Link zum Unternehmensprofil von Xing / New Work SE: hier

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