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Spitz: Hochbetrieb in der Coronakrise

Walter Scherb © Robert Maybach

Das oberösterreichische Traditionsunternehmen Spitz ist einer von mehr als 200 Lebensmittelbetrieben, die derzeit die Lebensmittelversorgung der ÖsterreicherInnen sicherstellen

Bereits seit 160 Jahren operiert Spitz als erfolgreicher Lebensmittelproduzent. Das Unternehmen ist in Österreich mit über 700 MitarbeiterInnen eines der größten seiner Branche. Wie kein anderer Lebensmittelproduzent vereint das Unternehmen mit Sitz im oberösterreichischen Attnang-Puchheim unterschiedlichste Produkt- und Produktionsbereiche unter einem Dach.

Und so zählt Spitz zu den so genannten systemkritischen Betrieben, die die Versorgung der ÖsterreicherInnen mit Nahrungsmitteln sicherstellen. Geschäftsführer Walter Scherb sagt dazu: „In der Corona-Krise ist es unsere oberste Priorität, die Produktion aufrecht zu erhalten und gleichzeitig die Gesundheit unserer MitarbeiterInnen zu schützen. Täglich wird mit größtem Einsatz gearbeitet, damit die ÖsterreicherInnen weiterhin, wie gewohnt, ihre Lebensmittel kaufen können. Unser größter Dank geht an dieser Stelle an unsere motivierten MitarbeiterInnen – sie schaffen Tag für Tag Großartiges.“

Gewappnet für die Krise
Auf die Krise sei man, so Scherb, so gut wie nur möglich vorbereitet gewesen. Er erklärt: „Aufgrund unserer frühen, präventiven Maßnahmen hat sich bislang gezeigt, dass wir für eine jetzige Situation, und aus heutiger Sicht auch für die Zeit danach, sehr gut gewappnet sind.“ Bereits im Februar sei in Attnang-Puchheim ein Ernstfallstab eingerichtet worden, der sich seither täglich tagt, die Situation und die damit verbundenen Maßnahmen neu bewertet. Vor zwei Monaten wurden Dienstreisen eingestellt, erhöhte Hygienemaßnahmen implementiert und Vorbereitungen zu einer ausgedehnten Home-Office-Tätigkeit getroffen. „Unser oberstes Ziel ist es, unser Unternehmen, aber vor allem auch unsere MitarbeiterInnen sicher durch diese Krise zu bringen – und wir sind überzeugt davon, dass wir das schaffen“, betont Walter Scherb.

Schon jetzt habe man bei Spitz einiges gelernt, wie der CEO erklärt. Zum Beispiel, wie enorm wichtig eine klare, regelmäßige Kommunikation, intern sowie extern, ist. „Zudem bin ich überzeugt davon, dass sich der vermehrte Einsatz von Telearbeit langfristig positiv auf unsere Meetingkultur und die Notwendigkeit von Dienstreisen auswirken wird. Bereits jetzt wissen wir, dass wir unsere Home Office-Regelung in Zukunft, dort wo es möglich sein wird, überarbeiten beziehungsweise lockern werden.“

Stärkung der heimischen Lebensmittelindustrie
Zu diesem Zeitpunkt sind die konkreten Auswirkungen des Corona-Virus auf die Wirtschaft nur schwer abschätzbar. Es ist damit zu rechnen, dass manche Teile der globalen Supply Chain überdacht werden und es vermehrt zu einem Aufbau der lokalen Wertschöpfung kommen wird. Die Lebensmittelindustrie in Österreich spielt hier eine zentrale Rolle und sollte, so die Spitz-Geschäftsführung, weiterhin gestärkt werden. „Außerdem hoffe ich, dass die Wertschätzung von MitarbeiterInnen der systemkritischen Branchen auch zukünftig aufrechterhalten wird – dank ihnen kann die Versorgung der wichtigsten Güter und Dienstleistungen in Österreich sichergestellt werden und es wäre schön, wenn wir uns auch nach der Krise noch daran erinnern“, betont Walter Scherb.

Besonders ermutigend sei in diesen Tagen vor allem eines: „Der unaufhörliche Einsatz unserer MitarbeiterInnen und damit verbunden auch ein stärkerer Zusammenhalt und eine klare Identifikation mit dem Unternehmen und dem, wie wir es nennen, #teamspitz“, freut sich der Geschäftsführer.

www.spitz.at

Titelfoto: Walter Scherb, Geschäftsführer Spitz
Copyright: © Robert Maybach