- KitzSki zeigte, wie intelligente Technologien Effizienz, Servicequalität und einen verantwortungsvollen Ressourceneinsatz unterstützen.
- Ein gemeinsames Abendessen am Schwarzsee und eine Wanderung am Hahnenkamm boten Raum für persönlichen Austausch und Einblicke in die Region.
Wie digitale Technologien Prozesse vereinfachen und zugleich das Erlebnis für Gäste verbessern können, zeigte KitzSki beim Leitbetriebe Austria-Wirtschaftstalk „Digitaler Rückenwind – mit intelligenter Transformation zum Erfolg“ am 30. Juli 2026 in Kitzbühel. Anhand der Customer Journey erhielten die Teilnehmer Einblicke in die digitale Transformation eines der größten Bergbahnunternehmen Österreichs.
Zum Auftakt begrüßten Klaus Winkler, Bürgermeister von Kitzbühel und Aufsichtsratsvorsitzender bei KitzSki, sowie Monica Rintersbacher, Geschäftsführerin Leitbetriebe Austria, die Gäste. Christian Wörister, Vorstand bei KitzSki, ordnete Digitalisierung neben Nachhaltigkeit als zentrale Leitlinie des Unternehmens ein: „Heute wollen wir uns auf das Thema Digitalisierung in allen Bereichen des Unternehmens konzentrieren, vom Kunden über das Schneemanagement bis hin zur IT-Infrastruktur im gesamten Haus.“
Digitalisierung entlang der Customer Journey
Thomas Liner, Leiter Marketing bei KitzSki, und Stefan Niedermühlbichler, Leiter IT bei KitzSki, führten durch die digitale Customer Journey. Diese reicht von zielgruppenspezifischen Kampagnen und dem Webshop über das Handy-Ticket und aktuelle Informationen in der KitzSki-App bis zur Kommunikation nach dem Aufenthalt. Echtzeitdaten zu Parkplätzen, Wartezeiten, Wetter und geöffneten Anlagen unterstützen Gäste bereits bei der Anreise und während ihres Aufenthalts. Grundlage dafür ist eine leistungsfähige Infrastruktur mit rund 93 Kilometern Glasfaserleitungen.
Wie Digitalisierung zu einem verantwortungsvollen Ressourceneinsatz beiträgt, wurde am Beispiel des Schneemanagements deutlich. Digitale Geländemodelle und Schneehöhenmessungen zeigen, wo Schnee umverteilt oder zusätzlich produziert werden muss. Ergänzend prognostiziert der gemeinsam mit der Universität Innsbruck entwickelte „Schneeprophet“, wann besonders geeignete Bedingungen für die Beschneiung vorliegen. Dadurch können Wasser und Energie gezielter eingesetzt werden.
Auch künstliche Intelligenz kommt bereits in verschiedenen Bereichen zum Einsatz, etwa bei der IT-Sicherheit, im Rechnungswesen und bei der Erkennung möglicher Fälle von Ticketmissbrauch. Trotz aller technischen Möglichkeiten bleibe das Natur- und Bergerlebnis im Mittelpunkt, betonte Anton Bodner, Vorstand bei KitzSki: „Im Hintergrund kann so viel KI sein, wie es will. Aber das Skifahren als solches, das Naturerleben und die Berge sehen, das muss noch immer sein.“
Zwei Leitbetriebe erneut ausgezeichnet
Im Rahmen der Veranstaltung überreichte Monica Rintersbacher die Leitbetriebe Austria-Zertifikate an die Gastgeberin, die Bergbahn AG Kitzbühel (KitzSki) und an die Salesianer Miettex GmbH. Die Rezertifizierungen bestätigen die nachhaltige und erfolgreiche Unternehmensentwicklung der beiden Leitbetriebe.
Gemütlicher Abend am Schwarzsee
Der erste Veranstaltungstag klang bei einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant „Das Steghaus“ am Schwarzsee aus. In gemütlicher Atmosphäre und mit Blick auf das Wasser nutzten die Teilnehmer den Abend für persönliche Gespräche und einen entspannten Austausch.
Einblicke und Ausblicke am Hahnenkamm
Am zweiten Veranstaltungstag ging es mit der Hahnenkammbahn auf den Berg. KitzMountain-Guide Susi begleitete die Gruppe bei einer kleinen Wanderung und vermittelte Wissenswertes zur Region und zur legendären Streif. Anton Bodner berichtete über aktuelle Bauprojekte, darunter einen neuen Wasserspeicher und die Optimierung der Pistenrouten. Danach fand die Veranstaltung bei einem gemeinsamen Mittagessen im Hahnenkammstüberl bei der Wirtin Lisi ihren Abschluss.








