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LGT mit ausgezeichnetem Ergebnis im ersten Halbjahr 2020 dank Kostendisziplin und höheren Erträgen

© LGT Bank AG

LGT, die internationale Private Banking und Asset Management Gruppe im Besitz der Fürstenfamilie von Liechtenstein, stellte im ersten Halbjahr 2020 auch unter ausserordentlichen Bedingungen ihre finanzielle Stärke unter Beweis. Sie steigerte den Bruttoerfolg um 6% auf CHF 900.0 Millionen und erhöhte den Konzerngewinn dank striktem Kostenmanagement um 23% auf CHF 190.7 Millionen. Die verwalteten Vermögen beliefen sich per Ende Juni auf CHF 218.7 Milliarden (-4%). Für die zweite Jahreshälfte geht die LGT weiter von einer soliden Geschäftsentwicklung aus, bleibt aber aufgrund der mit der Corona-Pandemie verbundenen Unsicherheiten vorsichtig. Die Arbeiten zur angekündigten Neupositionierung von LGT Private Banking, LGT Capital Partners und Lightstone als eigenständige Unternehmen schreiten planmässig voran.

Im ersten Halbjahr 2020, das von der Covid-19-Pandemie und den damit verbundenen Marktverwerfungen gekennzeichnet war, zeigte die LGT eine erfreuliche Geschäftsentwicklung, wobei sie von einer erhöhten Kundenaktivität profitierte und gleichzeitig ihr Investitionstempo verlangsamte. Während der regional unterschiedlichen Lockdowns stellte die LGT unter ausserordentlichen Bedingungen auf eine weitgehende Home-Office-Organisation um; dabei konnte sie dank der hohen Flexibilität ihrer Mitarbeitenden und gut funktionierender Systeme und Prozesse jederzeit einen engen Kontakt mit den Kunden pflegen und den Kundenservice in hoher Qualität gewährleisten.

Aufgrund höherer Einnahmen aus dem Brokerage-Geschäft im Zuge der volatilen Marktentwicklung und einer höheren Vermögensbasis im Vergleich zur Vorjahresperiode stieg der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft im ersten Halbjahr 2020 um 7% auf CHF 572.3 Millionen. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft und sonstige Ertrag erhöhte sich ebenfalls um 7% auf CHF 185.3 Millionen, da die Kunden mehr Währungstransaktionen durchführten. Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft stieg um 3% auf CHF 142.4 Millionen. Insgesamt steigerte die LGT den Bruttoerfolg um 6% auf CHF 900.0 Millionen.

Sowohl der Personalaufwand (CHF 482.3 Millionen) als auch der Sachaufwand (CHF 134.9 Millionen) blieben gegenüber der Vorjahresperiode praktisch unverändert. Beim Personalaufwand wurde dabei der Ganzjahreseffekt der 2019 erfolgten Neueinstellungen durch tiefere Abgrenzungen für langfristige Vergütungskomponenten kompensiert. Der Sachaufwand reflektiert strikte Kostendisziplin und Einsparungen, aber auch moderate Investitionen in den weiteren Ausbau des Geschäfts. Insgesamt belief sich der Geschäftsaufwand auf CHF 617.2 Millionen.

Das Kosten-Ertrags-Verhältnis reduzierte sich deutlich auf 68.6%, gegenüber 74.1% per 31. Dezember und 72.6% per 30. Juni 2019. Nach Berücksichtigung der höheren Rückstellungen und Steueraufwendungen stieg der Konzerngewinn auf CHF 190.7 Millionen, im Vergleich zu CHF 155.6 Millionen im ersten Halbjahr 2019.

Die LGT ist mit einer Kernkapitalquote (Tier 1) von 21.4% per 30. Juni 2020, gegenüber 19.9% per 31. Dezember 2019, sehr gut kapitalisiert und verfügt über eine ausgezeichnete Liquiditätsbasis.

Weiteres: LGT Halbjahresergebnis 2020

www.lgt.at