Start News Spezialsortimente und individuelle Services pushen Transgourmet Umsatz

Spezialsortimente und individuelle Services pushen Transgourmet Umsatz

Neue Kooperationen und Initiativen mit Erlebnis-Charakter – Multichannel bleibt weiterhin ein großes Thema.

„Mehr als 4.500 Kunden, die täglich bei uns einkaufen oder sich beliefern lassen, sprechen eine klare Sprache. Diese beeindruckenden Zahlen zeigen, dass wir als der heimische Partner der Gastronomie überzeugen“, so die beiden Geschäftsführer Thomas Panholzer und Manfred Hayböck anlässlich der Bilanz 2019. Im vergangenen Jahr ist der (Netto-)Umsatz um 9,8 Prozent – das entspricht 55 Millionen Euro – auf 616 Millionen Euro gewachsen, gleichzeitig wurde die Marktführerschaft als Ansprechpartner Nummer 1 für die Gastronomie und Hotellerie ausgebaut und liegt nunmehr bei rund 24,5 Prozent. Wachstumstreiber waren einmal mehr die Umsätze aus der Zustellung, die zwischenzeitig rund 67 Prozent ausmachen. Auch die Übernahme von Gastro Profi – einem Spezialisten im Bereich italienische Gastronomie und Fokus auf Ethno-Sortiment – mit einem Umsatz von Euro 35 Mio. macht sich bereits im ersten Jahr durch das neue, breite Angebot und die Erweiterung des Kundensegments positiv bemerkbar.

Der Erfolg und die stetig wachsenden Ergebniszahlen lassen sich, so die beiden Geschäftsführer, auf eine langfristige Strategie und die kontinuierliche Weiterentwicklung als Handelshaus zurück führen, in der man Trends – wie etwa Nachhaltigkeit oder die Nachfrage nach regionaler Küche – frühzeitig aufgegriffen und im Sortiment, unter anderem durch die Einführung eigener Marken und Spezialsortimente, verankert hat. Punkten könne das Unternehmen bei seiner Kernzielgruppe Gastronomie und Hotellerie seit jeher auch durch die starke Servicekompetenz.

Im Detail
Wesentliche Erfolgsfaktoren im Jahr 2019 waren wie im Vorjahr die Eigenmarken, deren Umsatz um knapp 15 Prozent gesteigert werden konnte.  Insgesamt entfällt bald ein Fünftel des Jahres-Nettoerlöses auf Eigenmarken, wobei nur rund fünf Prozent der in den Märkten erhältlichen Artikel aus dem Eigenmarkensortiment stammen. Die wichtigste und mittlerweile auch umsatzstärkste Eigenmarke ist „Transgourmet Quality“. Das größte Wachstum hingegen verzeichnete die Nachhaltigkeits-Eigenmarke Transgourmet Vonatur mit einem Umsatzplus von mehr als 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Unsere erfolgreichste Neueinführung ist das Baltische Graslandrind, auf das in den ersten sechs Monaten nach der Einführung ein Nettoerlös von knapp 600.000 Euro entfiel“, so Manfred Hayböck stolz. Mittelfristig will man mit dem Baltischen Graslandrind eine nachhaltige Alternative zu Importen aus Übersee bieten.

Nachhaltigkeit im Fokus

2020 sollen die Abholung durch besondere Angebote sowie das Frische- und Ultra-Frische-Sortiment, das bereits jetzt 49 Prozent  zum Umsatz beiträgt, gestärkt und die Themen Nachhaltigkeit, Regionalität und Tierwohl intensiviert werden. Dank der Kooperation mit dem Verein Land schafft Leben werden zahlreiche Aktivitäten gesetzt, um die Vorteile von rot-weiß-roten Produkten zu beleuchten und die Gastronomie und Gäste entsprechend zu sensibilisieren.

„Das Thema Nachhaltigkeit begleitet uns als Gesellschaft in das neue Jahrzehnt. Als führender heimischer Gastronomiegroßhandel wollen wir unserer Vorreiterrolle auch diesbezüglich gerecht werden“, zeigt Thomas Panholzer in die Zukunft. Aspekte der Nachhaltigkeit betreffen sowohl das Food- als auch das Non-Food-Sortiment, die Logistik und die Standorte selbst.
 
Auf Expansionskurs: Tirol, Pinzgau, Niederösterreich
Das Wachstum soll heuer auch in Form neuer Standorte forciert werden. Geschäftsführer Thomas Panholzer sieht weiße Flecken in Tirol, im Salzburgerischen Pinzgau sowie in Niederösterreich und im Westen Wiens. Trotz der teilweise sehr langwierigen Genehmigungsprozesse ist er zuversichtlich „2020 einen Spatenstich vornehmen und damit den Grundstein für einen weiteren Standort legen zu können.“ Dabei werden die neuen Standorte weiterhin als Multichannel-Systeme mit Abholung und Zustellung konzipiert. Die Verkaufsflächen werden kompakter gestaltet sein, jedoch mehr Erlebnis-Charakter aufweisen. Die Kernzielgruppe Gastronomen und Hoteliers befindet sich weiterhin im Fokus: „85 Prozent unserer Kunden sind Gastronomen. Wir wollen diesen Anteil noch weiter erhöhen und orientieren uns daher sowohl beim Ladenbau als auch beim Sortiment an deren Bedürfnissen“, erklärt Panholzer.

www.transgourmet.at

Text: leadersnet.at

Titelfoto: Thomas Panholzer und Manfred Hayböck, Geschäftsführer Transgourmet Österreich
Copyright: Transgourmet Österreich